Rezension- Schau mir in die Augen, Audrey

                          Süß, witzig, schlagfertig und trotzdem tiefgründig.- The Guardian

Inhalt: Audrey leidet unter Depressionen und hat Angst vor anderen Menschen, weswegen sie sich zu Hause versteckt und ihre Augen selbst vor ihrer Familie hinter einer Sonnenbrille versteckt. Doch plötzlich will sie zum ersten Mal über ihren Schatten springen, als sie Linus, einen Freund ihres Bruders sieht, der nicht nur attraktiv ist, sondern auch unglaublich nett. Auch als sie zur Therapie ihrer Krankheit einen Film über ihre Familie dreht, fällt ihr immer öfters Linus auf. Aber kann sie tatsächlich trotz ihrer vermeintlich unüberwindbaren Angst, sich ihm öffnen?

,,Wir müssen nicht alles von uns preis geben."


Meinung: Anfangs muss ich sagen, dass Maria Koschny das Buch wirklich gut vorgelesen hat. Sie hat immer an der richtigen Stelle das Gelesene betont und gut ihre Stimme verstellt bei den jeweiligen Personen, sodass man auch das Geschehen gut mitverfolgen konnte, ohne verwirrt zu sein. Dabei hat sie zum Glück nicht alles monoton vorgelesen, sodass man sich alles gut vorstellen konnte. Aber auch so konnte man sich alles sehr gut vorstellen, da die Personen vorgestellt wurden, nicht zu viel und nicht zu wenig. Dabei war es so, dass man eine ungefähre Ahnung von den Personen hatte, aber dennoch Platz für die eigene Vorstellungskraft da war. Außerdem war am Anfang ein kleiner Zeitsprung, denn ich ganz gut fand, da man später auch begriffen hat, was da am Anfang geschehen war. Außerdem war man schon von Anfang an sehr neugierig, da Audrey etwas Schlimmes passiert ist, wie man durch ihre Depressionen festgestellt hat und ihr ganzes Verhalten, aber man wusste nicht, was es war. Des Weiteren wird hier mal ein anderes Thema angesprochen, welches sehr wichtig ist, nämlich Depressionen und dabei ist während des Buches aufgefallen, dass es sehr viele Messages beinhaltet. Da wäre es zum Bespiel auch, dass Blickkontakt etwas Bedeutendes ist. Deswegen ja auch auch die Sonnenbrille von Audrey, weil sie sich einfach nicht mehr traut, Blickkontakt mit jemanden zu haben. Während des Buches wurden dann die Fortschritte von Audrey immer sichtbarer und man konnte sie dabei begleiten, was echt schön war. Es war auch berührend und manche können sich vielleicht mit ihr identifizieren, da sie sehr viele Selbstzweifel hat und auch gerade viele Jugendliche mit Selbstzweifeln zu kämpfen haben. Aber hier wurde gezeigt, dass all die Zweifel unberechtigt sind und egal wie schlecht man von sich denkt, da gibt es immer Menschen, die in einem das Schöne sehen und für die man wichtig ist. Aber egal wie ernst das Thema ist, fehlt hier der Humor nicht.

,,Blickkontakt. Eine der intensivsten zwischenmenschlichen Kontaktformen, die es gibt."


Personen: Mir hat Frank total gut gefallen, da er einfach sein toller großer Bruder ist, Jeder wünscht sich doch einen Bruder, der einem bei allem unterstützt und immer für einen da ist. Und egal wie besessen Frank von seinen Computerspielen ist, er hätte jederzeit sein Computerspiel zurückgelassen, wenn seine Schwester ihn gebraucht hätte, da bin ich mir sicher. Aber natürlich haben mir auch Audrey und Linus gefallen. Audrey ist ein wirklich starker Charakter und ist mithilfe von ihrer Familie, aber auch Linus, wieder aufgestanden und hat gekämpft. Und Linus ist hartnäckig geblieben und hat um Audrey gekämpft. Zusammen waren sie unglaublich süß und ein kleines Traumpaar.

,,Es ist ok, ,,nein" zu sagen."


Bewertung: Ich gebe dem Hörbuch 5 von 5 Sternen, da es wirklich emotional ist und doch auch witzig. Man kann sich gut mit den Charakteren identifizieren und fühlt richtig mit. Außerdem wurde es gut vorgelesen.

,,Es ist ok , ,,Darüber will ich nicht reden." zu sagen


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