Montag, 1. Mai 2017

Rezension- Scorched

                                               Gefühle wie Feuer und Eis


Inhalt: Andrea und Tanner sind nur am streiten und können sich nicht wirklich leiden. Scheint jedenfalls so, bei all den Sticheleien, aber die beiden müssen sich eingestehen, dass da mehr ist, als ihre fiesen Bemerkungen. Spätestens während ihres gemeinsamen Sommerurlaubs mit ihren Freunden, können sie nicht mehr voneinander. Doch Andrea hat viel mehr Probleme, als Tanner nur ahnen kann. Wird es Tanner zu viel? Kann er mit all dem Ballast nicht klar kommen? Andrea ist jedenfalls der festen Überzeugung, dass es für sie kein Happy End geben kann...

Meinung: Also erstmal muss ich sagen, dass ich dieses Buch wirklich toll fand, auch wenn es viele schlechter fanden als den ersten Teil. Aus diesem Grund will ich nur nochmal darauf hinweisen, dass es bloß meine persönliche Meinung ist. Außerdem ist noch wichtig zu sagen, dass ich finde, dass er sich vom ersten Teil sehr unterscheidet, aber dazu später mehr. Am Anfang fand ich es noch nicht wirklich besonders. Es war gut, keine Frage, aber es hatte mich noch nicht gepackt. Ich fand ehrlich gesagt auch Syd und Kyler ziemlich nervig und fand es besser, wenn sie weg waren, was ich nicht böse meine, da ich die Freundschaft zwischen Syd und Andrea echt mag, aber trotzdem hat es mir nun mal besser gefallen, wenn sie nicht da waren. Zur Mitte hin habe ich mich daran gewöhnt, dass Andrea immer wieder Selbstzeifel hatte und einfach nicht Tanner vertraut hat, jedenfalls nicht so sehr, dass sie ihm ihr Herz schenken konnte. Manchmal war es ziemlich schlimm, weil man sich gedacht hat, rede mit ihm und alles wird gut. Ich kann mir gut vorstellen, dass man als Leser denkt, dass das so einfach ist, aber man hatte ja auch keine Ahnung, was mit Andrea los war. Im Enddefekt habe ich ihre Sorgen auch verstanden und warum sie sich nicht fallen lassen konnte. Man hat nämlich im Laufe des Buches, bzw. eher am Ende, erfahren, was Andrea für Probleme hatte und ich fand, es war mal etwas anderes und fand es gut, da es ein wirklich wichtiges Thema ist. Durch Andrea hat man gesehen, wie man so etwas überstehen kann und vor allem, dass man sich lieben sollte. Es ist wichtig, dass man sich selbst verzeiht, um im Leben voranzukommen und glücklich zu sein und vor allem, dass wir alle ein Happy End verdient haben. Ich fand einfach ihre Entwicklung wirklich unglaublich stark und deswegen auch die zweite Hälfte des Buches viel besser, da man da Fortschritte sehen konnte. Unnötigerweise muss ich noch sagen, dass der Schreibstil natürlich wieder unglaublich toll war und flüssig. Außerdem fand ich, dass der erste Teil unschuldiger und süßer war, auch wenn in diesem etwas schreckliches geschehen war, aber der zweite ernster war.

Personen: Ich fand Tanner so unglaublich toll, weil er einfach zum einen Feuerwehrmann ist, bzw. baldiger Polizist. Ich habe wirklich Respekt vor solch einen Beruf, da man sich oftmals in Gefahr bringt, um anderen Menschen das Leben zu retten. Außerdem war er zum anderen einfach so liebevoll und so eine unglaubliche Stütze für Andrea, außerdem hat er nie Andrea aufgegeben, selbst als sie es selbst getan hatte.
Aber natürlich hat mir auch Andrea gefallen. Ich fand, wie gesagt, ihre Entwicklung einfach unglaublich und fand sie eine unglaublich starke Protagonistin. Trotz ihres Ballast war sie humorvoll und schlagfertig. Auch das fand ich unglaublich toll an ihr.

Bewertung: Ich gebe dem Buch 4,5 von 5 Sterne, da es relativ schwach begonnen hat, aber am Ende mich doch noch berührt hat. Vor allem einfach Andreas Geschichte, da ich über so etwas mir vorher nicht wirklich Gedanken gemacht habe, obwohl es so wichtig ist. 


Weißt du, gewöhnlich sind die Leute, die am häufigsten lächeln und am lautesten lachen, diejenigen, die am meisten...leiden.

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