Mittwoch, 26. Oktober 2016

Weil das Schreiben Wunder bewirkt...

Hallo erstmal! Heute möchte ich euch den Anfang meiner selbstgeschriebenen Geschichte vorstellen, um eventuell auch ein wenig Rückmeldung zu bekommen.

Darum geht´s: Stell dir vor, alle Menschen würden gleich behandelt ween und keiner würde mehr ausgeschlossen werden. Tolle Vorstellung, oder? Doch denkst du dies immer noch, wenn du dafür Stück für Stück dein eigenes Ich verlierst?
Florence Mallwood lebt in einer Welt, in der alle Menschen gleich sind. Alle tragen die gleiche Kleidung. Alle haben die gleiche Schulbildung. Alle verdienen gleichviel Geld. Alle haben höchstens zwei Kinder. Alle dürfen nur einen Partner haben. Alle sind gleich. Und doch scheint dem jungen Mädchen irgendetwas zu fehlen... die eigene Persönlichkeit mit eigenen Hobbys, einem eigenen Musikgeschmack und dem eigenen Charakter.
Kyran McWirror lässt sich all dies nicht gefallen. Niemand kann ihm verbieten Musik zu hören, zu tanzen oder Bücher zu lesen. Zusammen mit den anderen Rebellen verfolgt er das Ziel, die Regierung zu stürzen, denn jeder sollte das Recht haben, anders zu sein!

Gut... ich bin zwar nicht besonders gut darin, eine Zusammenfassung zu schreiben, aber ich hoffe, ihr konntet trotzdem einen kleinen Einblick bekommen. Falls dein Interesse wenigstens ein wenig geweckt wurde, würde ich mich freuen, wenn du den Beginn meiner Geschichte, welcher nun folgst, lesen und mir eine kurze Rückmeldung dazu geben würdest.

Kapitel 1
Und mal wieder rannte ich um mein Leben. Sie waren mir dicht auf den Versen, doch mir war bewusst, was nun das einzig Wichtige war: Nicht in Panik zu geraten. Wenn ich diese einfache - oder auch doch ziemlich schwer einzuhaltende- Regel, die ich mir selbst gesetzt hatte, einhielt, dann würde alles gut werden. Dann würde ich der Polizei entkommen. Diese zwei Polizisten hinter mir waren zwar schnell, aber wenn ich fest daran glaubte, würde ich schneller sein. Warum sie hinter mir her waren? Ich war Teilnehmer einer Demonstration gegen die staatlich bestimmten Gesetze.
Meine Lungen brannten, aber ich zwang meine Beine dazu, weiter zu laufen. Wenn ich jetzt stehen bleiben würde, wäre alles verloren. Nicht nur, dass ich zum Tode verurteilt werden würde, sondern auch, dass ich meine Schwester nicht befreien könnte. Und das obwohl sie mich brauchte. Ich sie brauchte! Lilith war die einzige Familie, die ich noch hatte, und da konnte ich nicht riskieren, sie im Stich zu lassen. Nicht jetzt, wo wir ihrer Befreiung so nah waren wie noch nie zuvor.
mein Herz raste, als ich noch einmal einen Zahn zulegte. Hier war ich Zuhause, hier war ich im Vorteil. Ein altes und dreckig aussehendes Dorf kam in Sicht, auf das ich geradewegs zusteuerte. Der kleine Kiosk mit der offenstehenden Tür links und das gruselige Waisenhaus mit den gespenstischen Spinnenweben darauf rechts. Alles war so, wie ich es kannte, obwohl ich schon seit Jahren nicht mehr hier gewesen war.
Kurz drängten sich Kindheitserinnerungen in mir hoch, jedoch schob ich diesen Gedanken sofort zur Seite. Jetzt war einfach nicht der passende Zeitpunkt dafür. Das Einzige, was jetzt zählte, war das Weiterlaufen. Schnell bog ich in eine Gasse ein, hörte noch die laute Stimme von einem der Verfolger: "Bleiben Sie sofort stehen!" Sein Atem ging stockend, er musste kaputt sein. Gut so. "Sie wissen doch, dass Sie Unrecht haben! Wir bekommen Sie sowieso noch! Was stellen Sie sich denn vor?!" Die Frage war wohl eher, was die Regierung sich vorstellte? Wie konnten sie denn denken, dass es gut war, die Menschen ohne Musik leben zu lassen? Ohne den Tanz, die Bücher? Ohne die Wahl eines Partners? Ohne eigene Interessen und Meinungen? Wie konnten diese bloß zu lassen, dass die Menschen ihre eigene Persönlichkeit verloren?
Ich würde mir das nicht gefallen lassen! Und da war ich glücklicherweise nicht allein. Es gab Hunderte von uns... Tausende. Tausende Rebellen, die für das Anders sein kämpfen. Unsere Ziele würden wir erreichen...da war ich mir vollkommen sicher.

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