Rezension- Until Friday Night

Inhalt: Hierbei handelt es sich um Maggie und West. Maggie, die bedingt durch ihr schreckliches Schicksal nicht mehr spricht und West, der bisher immer nur Glück im Leben hatte, doch dann spüren muss, wie sich die Kehrseite des Lebens anfühlt. Doch West erzählt keinem seine derzeitig grausame Situation und auch sonst keiner seiner Freunde erkennt, dass jedes seiner Lächeln einfach nicht seine Augen erreichen kann, bis auf Maggie. Maggie weiß wie es ist, einen Menschen zu verlieren, der einem am Herzen liegt, sodass sie sich dazu entschließt, West zu helfen, da ihr selbst keiner zu jener Zeit geholfen hat, wodurch sich da aber noch ein wenig mehr anbahnt, als nur Freundschaft. Wie soll es auch anders sein...?!

Meine Meinung: Ich finde es gut, dass Abbi Glines sich hierbei auch mal etwas anderes getraut hat, da es sich schon sonderlich von ihren anderen Büchern unterscheidet. Dadurch hat sie auch bewiesen, dass sie wirklich gut emotionale Situationen schreiben kann, sodass man als Leser direkt mitfühlt. Vor allem hat mir aber am besten Gefallen, wie West sich entwickelt hat. Es war einfach so wunderschön und berührend zu lesen, wie er Maggie mit seinem Leben beschützt und sie einfach alles für ihn ist. Hier wurde auch nochmal die Angst einen Menschen zu verlieren deutlich aufgegriffen und ich bin mir sicher, dass jeder, bzw.  die meisten die Angst schon mal gespürt haben, eine geliebte Person zu verlieren. Es ist einfach herzzerreißend, wie sehr West Maggie braucht, nachdem er so gut wie alles verloren hat, sodass sie nun ihr wertvoller Schatz ist, den er hüten muss und auch tut.
Außerdem finde ich es eine gute Idee, dass in diesem Buch oben bei jedem neuen Kapitel eine Überschrift vorhanden ist, sodass man sich schon mal seelisch darauf vorbereiten kann, was nun auf einem zukommt.
Eine Sache hat mich da aber schon gestört und zwar hätte ich soooo gerne den Brief von dem Vater von Maggie gelesen, da man einfach seine Beweggründe für solch einer grausamen Tat nicht verstehen kann und was diesem Menschen durch den Kopf gegangen sein musste, weswegen ich mir durch diesen Brief noch Einblick in sein Inneres erhofft hatte...

Personen: Wie soll es anders sein, natürlich muss ich hier Maggie erwähnen!! Sie hat alle Protagonisten von den Büchern dieser Autorin getoppt. Sie konnte West eine Stütze sein, obwohl sie selbst eigentlich noch Hilfe brauchen sollte, nachdem sie das Schlimmste überhaupt miterleben musste. Zuletzt hat sie West gerettet und es geschafft, selbst wieder ins Leben zurückzukehren, was natürlich auch West zu verdanken ist. Wen ich auch mag, ist Brady, der immer nur das Beste für seine Cousine will und sie immer beschützt. Manchmal kann er auch ein wirklicher Volltrottel sein, aber dennoch kann man merken, dass er ein großes Herz hat und allen nur das Beste wünscht. Ich hoffe, dass auch er mal sein Glück findet....

Bewertung: Natürlich gebe ich dem Buch 5 von 5 Sternen, da es einfach unglaublich ist! Ich musste immer wieder mit Maggie und West mitfühlen und bin froh, dass es ein glückliches Ende genommen hat. Und jetzt mal ehrlich, schon für dieses Cover muss man alle Sterne geben!!

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